Eine Krankenfahrt ist dann entspannt, wenn vorher alles geklärt ist. Diese Punkte sollten Sie vor der ersten Fahrt einmal durchgehen – danach läuft es von allein.
Die Unterlagen: drei Dinge gehören in die Tasche
Für eine Fahrt über die Krankenkasse brauchen Sie den Transportschein (Muster 4) Ihres Arztes, Ihre Versichertenkarte und – falls vorhanden – Ihren Befreiungsausweis für die Zuzahlung. Bei genehmigungspflichtigen Fahrten kommt die Genehmigung der Kasse dazu. Was auf dem Schein stehen muss und wann die Kasse vorab genehmigt, erklärt unser Transportschein-Ratgeber.
Die Abholzeit: Sie geben sie vor
In unserem Anfrageformular ist die Abholzeit ein Pflichtfeld – Sie legen sie fest, nicht wir. Als Faustregel: Rechnen Sie neben der Fahrzeit auch den Weg vom Eingang zur Anmeldung ein; in großen Häusern wie dem Universitätsklinikum sind das schnell zehn Minuten. Wenn Sie unsicher sind, nennen Sie uns Ihre Terminzeit – wir geben Ihnen gern eine Empfehlung.
Die Angaben, die uns helfen
Neben Adresse, Ziel und Zeit fragen wir die Art der Krankenfahrt ab (Dialysefahrt, Chemotherapiefahrt, Krankenhausaufnahme …) und ob ein Transportschein vorliegt. Dazu kommt das Feld für besondere Hinweise: Hier gehören Dinge hinein wie „faltbarer Rollstuhl“, „Begleitperson fährt mit“ oder „Abholung am Hintereingang“. Ob eine medizinisch notwendige Begleitperson vom Kostenträger berücksichtigt wird, richtet sich nach der Verordnung – lassen Sie die Begleitung dort am besten vermerken.
Was wir bewusst nicht abfragen: Diagnosen oder Versicherungsnummern. Für die Organisation der Fahrt sind sie nicht nötig.
Die Rückfahrt: melden statt warten
Behandlungen enden selten auf die Minute. Vereinbaren Sie entweder eine feste Rückholzeit – oder melden Sie sich einfach kurz, sobald Sie fertig sind, dann stimmen wir die Rückfahrt ab. Bei Serienbehandlungen wie der Dialyse richten wir feste Abholzeiten für Hin- und Rückfahrt ein.
Serienfahrten: einmal klären, dann läuft es
Das Onlineformular gilt für eine konkrete Fahrt. Regelmäßige Fahrten – dreimal pro Woche zur Dialyse, täglich zur Strahlentherapie – stimmen wir anschließend persönlich mit Ihnen ab: gleiche Uhrzeit, gleicher Ablauf, ohne dass Sie jedes Mal neu anrufen müssen.